Vom Paradies zurück in die Hölle

"I'm turning it inside out
I'm turning the black to white
I'm making day out of night
I'm feeling lost but I'm not stranded

I'm getting what's all about
I'm turning my life around
I'm feeling lost but I'm not stranded"

Die Happy-Stranded

 

Vom Ponyhof wieder nach Hause. Vom Paradies in die Hölle. Das trifft's.

Ich komm nicht klar hier. Ich krieg mein Leben nicht auf die Reihe. Aber ich muss. Alles sollte jetzt besser werden. Aber ich krieg's nicht hin. Es funktioniert einfach nicht. Ich hab zwar seit ich wieder hier bin immer brav gegessen und aufm Hof auch zugenommen hab aber trotzdem noch Untergewicht und zwar zu viel. Ich hab auch nichts anderes böses gemacht seit ich wieder da bin aber trotzdem geht's mir nicht besser.  Mir geht's nicht gut. Auch wenn ich noch sooft versuche mir das einzureden. Mir geht's nicht gut aber auch nicht richtig schlecht. Irgendwie häng' ich irgendwo fest und komm' da einfach nciht weg. Irgendwo zwischen allem. Ich steh mir irgendwie selber im Weg. Ich will raus aus dem ganzen Mist aber das geht so nicht. Ich würd' gern einfach nen Neuanfang machen. Aber das geht so nciht. Mit der Klasse. Mit der "Familie". Vorallem nicht wenn ich nciht mit mir klar komm. Und das tu ich nicht. Ich weiß nicht ob ich jemals mit mir klar kommen werde. Im Moment bezweifel ich das. Ich hasse mich zu sehr. Und ich habe keine Ahnung mehr wer oder was ich bin. Wie konnte es soweit kommen?  Ich weiß nicht mehr was ich will. Wo ich hin will und hin soll. Ich müsste mein Leben endlich auf die Reihe kriegen. Ich sollte nicht mehr ständig rumheulen. Es gibt Leute denen geht es schlechter. Es gibt Leute die heulen nicht wegen jeder Kleinigkeit, so wie ich. Es gibt Leute die machen auch nicht so einen  Scheiße nur wegen irgendwelchen Kleinigkeiten. Das ist was ich am meisten an mir hasse. Diese verdammte Schwäche. Ich war noch nie stark und das werde ich nie sein. Ich spiele gern die Starke, gute gelaunte, nette Enkelin die bei ihrer ach-so-netten Oma wohnt aber das bin ich nicht. Das war ich auch nie. Früher glaubte ich es zu sein aber heute bin ich mir d anicht mehr sicher. Ob ich überhaupt jemals so war wie ich glaubte oder ob ich nur so sein wollte. Jedenfalls bin ich nicht so wie ich sein will. Überhauot nicht. Ein weiterer Grund auf meiner Hass liste gegen mich. Ich müsste es alles hinkriegen. Aber so viel was ich müsste, sollte, könnte. Aber nichts davon schaffe ich. Nichts. Und die Schuld liegt ganz allein bei mir. Aber wenn ich das hier nicht in den Griff kriege tu ich nicht nur mit weh. Sondern auch noch ein paar anderen Menschen. Den wichtigsten Menschen in meinem Leben und das geht nicht. Ich hab alle Menschen die mir wichtig waren bis jetzt immer enttäuscht. Ich habe nie ihre Erwartungen erfüllen können. Nie war ich gut genug. Diese einen mal will ich gut genug sein. Ich will sie nicht schon wieder enttäuschen. Nicht nochmal. Ich muss das alles in den Griff kriegen. Wenn ich das schon nciht für mich tue, dann für sie. Vielleicht werde ich irgendwann da ankommen das ich es auch für mich tue, wo ich wieder weiß wer ich bin und für wen ich es tue. Vielleicht. Hoffentlich.

1 Kommentar 12.4.10 18:29, kommentieren

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'Sie sitzt seit Stunden vor dem Fenster,
schaut den Regentropfen nach,
Sie lässt ihre Blicke wandern,
durch den Regen durch die Nacht,
erinnert sich an alte Zeiten,
alte Freunde, altes Leid,
hofft auf Dinge die mal kommen.
keiner hört sie wenn sie weint,

und wieder spürt sie die Tränen auf ihrem Gesicht,
sie würde lieber nicht hier sein, ihre Hoffnung zerbricht,
sie versucht zu entkommen doch gelingt es ihr nicht

So bleibt sie allein, zählt die Stunden bis zur Ewigkeit,
sie ist allein, keiner da der bei ihr bleibt, wenn sie weint
sie ist allein, zählt die Stunden bis zur Ewigkeit,
sie ist allein, keiner da der mit ihr weint'

Planlos-Einsam

 

So geht's mir im Moment. Beschissen. Irgendwie hab ich gedacht das könnte sich alles nicht noch steigern. Kann's aber. Es kann immer schlimmer kommen.

Die Nacht kaum geschlafen. Wenn ich dann mal eingeschlafen bin kamen die Träume. Schreckliche Träume. Von früher, von dem Tag als meine Mutter starb, vom Tag als mein Opa starb. Und dann immer wieder die Vorwürfe. Du bist Schuld. Wärst du nicht hier wäre dies alles nie geschehen. Und Träume von ihm. Von Silvester. Die Erinnerungen daran, soweit sie vorhanden sind, werd ich auch nicht los. Sobald ich die Augen schließe sehe ich alles vor mir. Und wache dann schreiend, heulend, zitternd auf. Super Vorrausetzungen für den Ponyhof. Sehr toll wenn ich nachts schreie, heule oder zitter. Aber wenn ich nicht zu Hause schlafe geht's ja eigentlich...

Dann ist mir auch schon den ganzen Tag schwindelig. Das ich das letzte mal was gegessen hab' ohne zu kotzen ist aber auch schon was her. Aber mir ist auch so schlecht das ich nichts essen kann, hab's probiert vorhin. Aber bleibt nicht drin. Toll. Außerdem ist mir schon den ganzen Tag schwindelig. Als hätte man sich zu lange im Kreis gedreht. Tu ich im Prinzip ja auch. Das ganze ist ein Teufelskreis. Immer wieder dasselbe. Irgendwas passiert, ich komm nicht klar, bin sauer weil ich nicht drauf klar komm und weiß dann auch nicht was ich machen soll. Ich kann ja schlceht zu wem hingehen 'Hey, mir geht's gerade so beschissen, ich glaub ich schneid' mich gleich. Lenk mich ab. Oder sag' mir ich soll's lassen.' Und das natürlich auch zu den unmöglichsten Zeiten. Also läuft's auf's schneiden hinaus. Daraufhin bin ich sauer weil ich das alles nicht mehr unter Kontrolle hab. Und krieg noch mehr Hass auf mich. Dann fängt alles wieder von vorn an. Dann kommt es so wie heut Abend. Hab jetzt beide Arme dick verbunden. Ich weiß' auch gar nicht mehr wie genau es passiert es, aber auf einmal war ich im Bad und alles war voller Blut. Meine Arme total zerschnitten. Ich hab gar nicht geschaut was ich angerichtet hab. Nur verbunden und das BAd geputzt. Manchmal wünsch' ich mir echt ne große Schwester oder Eltern die mich lieben. Die mich von sowas abhalten wenn ich selbst die Kontrolle verliere. Aber das wird eh nicht war. Erstens werd ich nciht auf einmal Eltern oder Geschwister kriegen, zweitens kenn ich eh niemand dem ich so wichtig sein könnte, drittens wem kann ich denn so vertrauen? Die meisten Menschen verdienen kein Vertrauen. Oder sie bemerken nicht wie sehr man ihnen vertraut. Das ist genauso schlimm. Und bei mir eher der Fall als ersteres.

Ich kann langsam einfach nicht mehr. Ich kann und ich will dasnicht mehr jeden Tag mit machen. Jeden Tag durch die Hölle. Argh. Ich bin schon wieder am heulen. Und natürlich niemand da der hört wie ich weine. Oder den es interessieren würde...

16.3.10 20:27, kommentieren

...und ich hasse dieses Mädchen im Spiegel!

"Cut my life into pieces
This is my last resort
Suffocation, no breathing
Don’t give a fuck if I cut my arm bleeding

This is my last resort

Cut my life into pieces
I’ve reached my last resort
Suffocation, no breathing
Don’t give a fuck if I cut my arm bleeding
Do you even care if I die bleeding

Would it be wrong, would it be right
If I took my life tonight, chances are that I might
Mutilation out of sight
And I’m contemplating suicide

Cause I’m losing my sight, losing my mind
Wish somebody would tell me I’m fine
Losing my sight, losing my mind
Wish somebody would tell me I’m fine

I never realized I was spread too thin
Till it was too late and I was empty within
Hungry, feeding on chaos and living in sin
Downward spiral, where do I begin

It all started when I lost my mother
No love for myself and no love for another
Searching to find a love upon a higher level
Finding nothing but questions and devils"

Papa Roach-Last Resort

 

Wieso kämpfen wenn aufgeben so viel einfacher ist?

Diese Frage stelle ich mich mir schon 'ne Weile. Es würd' doch eh keinen interessieren wenn ich nicht mehr hier wär', oder? Wem könnte ich so viel wert sein? Ich bin mir doch selbst nichts wert. Meine Leben ist mir nichts wert. Was soll ich auch mit diesem scheiß Leben? Ich krieg's doch eh nicht auf die Reihe. Ich bin einfach zu dumm, zu hässlich, zu unfähig. Ich kann nichts. Und ich sollte endlich klar kommen. Aber ich komm nicht auf mich klar. Ich hasse mich. Und das ist das schlimmste Gefühl was man sich vorstellen kann. Das, was man ist zu hassen. Sich Schmerzen zuzufügen und genau zu wissen es ist nicht gut und doch zu wissen man hat es verdient. Einfach weil ich bin wie ich bin. Wäre ich nicht so hätten die anderen auch keinen Grund mich zu hassen, oder? Dann würde es mir besser gehen...Ich wäre auch ein Mensch der jemandem wichtig ist, der geliebt wird. Doch ich habe es nun mal nicht verdient. Ich bin einfach ich. Und das hasse ich. Dieser Selbsthass und diese Zweifel fressen mich auf. Innerlich. Ich merke wie ich innerlich daran zerbreche doch ich kann nichts dagegen tun. Keiner merkt es das ich innerlich sterbe. Oder es interessiert keinen. Ich weiß es nicht. 

1 Kommentar 13.3.10 18:25, kommentieren

Gefangen in Einsamkeit...

"Ich bin verloren
Ich find' kein Licht mehr in mir
Fühle mich so einsam
Was ist bloß mit mir passiert?
Meine Tränen regnen
Sie hören nicht auf es werden immer mehr
Ich kann kaum atmen
Ich brauch' dich jetzt
Ich brauch' dich jetzt so sehr
Halt mich fest
Bitte halt mich fest
Lass nicht los
Halt mich sonst ertrink' ich
Halt mich fest
Bitte halt mich fest
Lass nicht los
Halt mich sonst versink' ich
Halt mich fest
Bitte halt mich fest
Lass nicht los
Halt mich sonst werd ich erfriern"
Lafee-Halt mich

Ich weiß es ist Lafee. Ich weiß was jetzt viele denken werden. Aber ich hab meine alte Musik wiedergefunden. Früher hab ich das Album rauf und runter gehört. Und plötzlich hab' ich's wieder gefunden. Ich mach' es an und das Lied kommt. Mein Lieblingslied von damals. Und es spricht so viel Wahrheit daras.


Im Moment bräuchte ich wirklich wen der mich einfach hält. Der einfach da ist. Aber selbst das ist zu viel verlangt bei mir, anscheinend. Alle Menschen haben mit ihrem eigenen Leben zu tun. Kann ich ihnen ja auch nicht übel nehmen. Sia haben ja schließlich ein Leben das ihnen lieb ist, wo sie sich drum kümmern.
Ich hab' das nicht. Ich fühl' mich einfach von allen abgeschnitten. Keinem bin ich wichtig. Keiner bemerkt mich. Oder besser gesagt niemand bemerkt wie's mir geht. Aber da ist ja auch nicht die Aufgabe von Freunden. Sie haben ihr eigenes Leben. Sie sollen glücklich sein. Ich kann sie nicht ewig vollheulen. Ich habe kein Recht sie ständig vollzuheulen. Argh.

Eigentlich hab' ich doch Leute mit denen ich über alles reden kann. Trotzdem fühl' ich mich einsam. Als ob ich unter Wasser gefangen wäre und sie sind an Land. Sie hören meine Schreie nicht. Sie sehen mein Leiden nicht. Ich sitz' in diesem verfickten Loch und entferne mich imer weiter von ihnen. Bis sie am Horizont verschwinden und mich allein lassen. Wie es alle bisher getan haben. Alle Menschen die mir jemals wichtig waren haben mich im Stich gelassen. Sie hatten keinen Bock mehr auf mich und sind gegangen. Oder sie kamen auf meine Probleme nicht klar und haben mich verlassen. Oder sie sind gestorben. Oder sie haben sich umgebracht. Alles wegen mir. Nur wegen mir. Ich bin Schuld und keiner kann mir diese Schuld nehmen. Immer versau' ich alles. Immer.
Ich seh's gerade wieder an S. Wir sprechen immer noch nciht wieder richtig miteinander. Jetzt hab' ich in der Schule gar keinen mehr. Endgültig einsam. Und ich krieg's nicht gebacken das alles wieder zu klären. Es wird nicht alles wieder gut. Nichts wird gut. Ich hab's versaut. Ich bin Schuld. Mal wieder.
Manchmal habe ich so einen Hass auf mich. Da helfen nur die Schmerzen. Da hilft nichts anderes. Was soll ich auch anderes machen? Ich hab's doch eh nicht anders verdient. Und dann beschwer ich mich auch noch über die Narben. Es ist doch meine Schuld.
Ich halte das hier alles nicht mehr aus. So viele Gedanken in meinem Kopf. So viel Schuld. So viele böse Gedanken. Ich verliere langsam die Kontrolle und es ist niemand da der mir helfen kann. Niemand der mich hält. Ich möchte doch auch nur wen haben der mir sagt das alles gut wird...Ich will das alles gut wird!

10.3.10 21:13, kommentieren