'Sie sitzt seit Stunden vor dem Fenster,
schaut den Regentropfen nach,
Sie lässt ihre Blicke wandern,
durch den Regen durch die Nacht,
erinnert sich an alte Zeiten,
alte Freunde, altes Leid,
hofft auf Dinge die mal kommen.
keiner hört sie wenn sie weint,

und wieder spürt sie die Tränen auf ihrem Gesicht,
sie würde lieber nicht hier sein, ihre Hoffnung zerbricht,
sie versucht zu entkommen doch gelingt es ihr nicht

So bleibt sie allein, zählt die Stunden bis zur Ewigkeit,
sie ist allein, keiner da der bei ihr bleibt, wenn sie weint
sie ist allein, zählt die Stunden bis zur Ewigkeit,
sie ist allein, keiner da der mit ihr weint'

Planlos-Einsam

 

So geht's mir im Moment. Beschissen. Irgendwie hab ich gedacht das könnte sich alles nicht noch steigern. Kann's aber. Es kann immer schlimmer kommen.

Die Nacht kaum geschlafen. Wenn ich dann mal eingeschlafen bin kamen die Träume. Schreckliche Träume. Von früher, von dem Tag als meine Mutter starb, vom Tag als mein Opa starb. Und dann immer wieder die Vorwürfe. Du bist Schuld. Wärst du nicht hier wäre dies alles nie geschehen. Und Träume von ihm. Von Silvester. Die Erinnerungen daran, soweit sie vorhanden sind, werd ich auch nicht los. Sobald ich die Augen schließe sehe ich alles vor mir. Und wache dann schreiend, heulend, zitternd auf. Super Vorrausetzungen für den Ponyhof. Sehr toll wenn ich nachts schreie, heule oder zitter. Aber wenn ich nicht zu Hause schlafe geht's ja eigentlich...

Dann ist mir auch schon den ganzen Tag schwindelig. Das ich das letzte mal was gegessen hab' ohne zu kotzen ist aber auch schon was her. Aber mir ist auch so schlecht das ich nichts essen kann, hab's probiert vorhin. Aber bleibt nicht drin. Toll. Außerdem ist mir schon den ganzen Tag schwindelig. Als hätte man sich zu lange im Kreis gedreht. Tu ich im Prinzip ja auch. Das ganze ist ein Teufelskreis. Immer wieder dasselbe. Irgendwas passiert, ich komm nicht klar, bin sauer weil ich nicht drauf klar komm und weiß dann auch nicht was ich machen soll. Ich kann ja schlceht zu wem hingehen 'Hey, mir geht's gerade so beschissen, ich glaub ich schneid' mich gleich. Lenk mich ab. Oder sag' mir ich soll's lassen.' Und das natürlich auch zu den unmöglichsten Zeiten. Also läuft's auf's schneiden hinaus. Daraufhin bin ich sauer weil ich das alles nicht mehr unter Kontrolle hab. Und krieg noch mehr Hass auf mich. Dann fängt alles wieder von vorn an. Dann kommt es so wie heut Abend. Hab jetzt beide Arme dick verbunden. Ich weiß' auch gar nicht mehr wie genau es passiert es, aber auf einmal war ich im Bad und alles war voller Blut. Meine Arme total zerschnitten. Ich hab gar nicht geschaut was ich angerichtet hab. Nur verbunden und das BAd geputzt. Manchmal wünsch' ich mir echt ne große Schwester oder Eltern die mich lieben. Die mich von sowas abhalten wenn ich selbst die Kontrolle verliere. Aber das wird eh nicht war. Erstens werd ich nciht auf einmal Eltern oder Geschwister kriegen, zweitens kenn ich eh niemand dem ich so wichtig sein könnte, drittens wem kann ich denn so vertrauen? Die meisten Menschen verdienen kein Vertrauen. Oder sie bemerken nicht wie sehr man ihnen vertraut. Das ist genauso schlimm. Und bei mir eher der Fall als ersteres.

Ich kann langsam einfach nicht mehr. Ich kann und ich will dasnicht mehr jeden Tag mit machen. Jeden Tag durch die Hölle. Argh. Ich bin schon wieder am heulen. Und natürlich niemand da der hört wie ich weine. Oder den es interessieren würde...

16.3.10 20:27

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