Ganz unten...

...genau da wo ich nicht wieder hinwollte.

 Toll, wie ich sowas immer schaffe. Ich weiß nicht. Ich hab's heut einfach nicht mehr ausgehalten. Heute war es genau ein Monat und 2 Tage die ich nicht geschnitten habe. Obwohl ich die ganze letzte Woche schon kurz davor war. Es sind so viele Dinge hier auf die ich nicht klar komm'. Die Vergangenheit, die Gegenwart beides kotzt mich an. Und an die Zukunft will ich gar nicht erst denken. Heute war einfach von Anfang an ein richtiger Scheißtag. Definitv der schlimmste Tag seit ich wieder da bin. Fing damit an das ich meinen Rekord im wenig schlafen gebrochen hab. 2 Stunden. Keine Minute mehr. Und die Nächte davor auch ncith wirklich. Aber die ganze Nacht geheult. War also nicht so super fit als ich aufgestanden bin. Schule ist ja generell die täglich Hölle. Im Detail will ich mich da gar nicht dran erinnern. Außerdem immer wieder die Gedanken an gestern. War gestern beim Psychologen. Bei ner neuen. Mit der alten ging's ja gar nicht klar. Sie hat's mal auf den Punkt gebracht mit der Vergangenheit. Sie holt mich immer wieder ein. Plötzlich steh' ich mitten unter Menschen uns seh' irgendeine Situation vor mir. Irgendwas schreckliches was damals passiert ist. Mein Gehrin hat aanscheinend einen unerschöpfklichen Vorrat an solchen unerfreulichen Erinnerungen. Tausend Kleinigkeiten heute die das Leben unerträglich machen. Essen klappte demnach natürlich gar nicht. Und das saß ich hier und die Gedanken kamen wieder. Irgendwie wusste ich einfach keinen anderen Ausweg in dem Moment. Niemand da wo ich hätte hingehen können oder den ich hätte anrufen können. Im Prinzip ist man immer einsam. Und das ist nicht fair. Das Leben ist eine einsame Angelenheit. Manchmal trifft man Menschen die ein Stück Weg mit einem gehen und sich dann doch wieder entfernen. Durch die eigenen Unfähigkeit oder durch ganz einfach blöde Umstände. Aber im Grunde ist man allein. Man muss mit sich selbst klar kommen. Und wenn man das nicht tut hat man die Arschkarte gezogen. Man kann niemandem Vertrauen. Außer sich selbst und selbst das würde ich nie tuen. Man hat nur sich. Und wenn man gegen sich selbst kämpft hat man schon verloren. Wer verliert hat keine Chance in dieser Welt zu bestehen. Es bestehen nur die starken, die guten, die, die klarkommen. Die Gewinner. Und auf diese Seite kommt nicht jeder. Es bedarf einer Menge Anstrengung um dort hinzukommen. Und Liebe. Zu sich selbst wie zu anderen. Bekommt eins davon, oder noch besser beides nicht landet man auf der Verlieren Seite. Dafür bin ich ja ein wandelndes Beispiel. Jedenfalls ist es passiert. Mir war gar nicht richtig bewusst was ich da tue. Erst hinterher. Erst, als es zu spä war. So wie immer. Ich hasse es wenn ich die Kontrolle verliere. Irgendwie ist das alles blöd gelaufen. Ich bin wieder genau da wo ich nciht wieder hinwollte. Und ich weiß nicht ob ich es nocheinmal da raus schaffe. Es ist so erbärmlich wie schwach und unfähig ich bin.

22.4.10 21:27

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